Von Birgit Hohberg, 7. Januar 2010, 12:16 Uhr

Seit Januar 2010 können sich die Bonner Bürgerinnen und Bürger über die Kommunikationsplattform „direktzu Jürgen Nimptsch“ mit Fragen an ihren Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch richten. Sie selbst entscheiden per Bewertung, welche Fragen der Oberbürgermeister tatsächlich beantwortet. Die Fragen können in unterschiedlichen Formaten, wie zum Beispiel Texten, Videos oder Audiodateien, eingereicht werden und die Fragen, die innerhalb von 14 Tagen durch die Nutzer am besten bewertet werden, beantwortet der OB Jürgen Nimptsch direkt auf der Plattform.

Diese Form des Dialogs mit den Bürgerinnen und Bürgern nutzen derzeit auch die folgenden Politikerinnen und Politiker:

Auf Bundesebene:
- Norbert Lammert (Bundestagspräsident)
- Angela Merkel (Bundeskanzlerin)
- Ilse Aigner (Verbraucher & Landwirtschaft)

Auf Länderebene:
- Horst Seehofer (Bayern)
- Matthias Platzeck (Brandenburg)
- Holger Rupprecht (Brandenburg)
- Ulrich Nußbaum (Berlin)
- Harald Wolf (Berlin)

Auf Stadtebene:
- Christian Ude (München)

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Bisher 5 Kommentare zum Artikel

  1. Kommentar von Alexandra

    Es wird aber auch langsam Zeit, dass die Politik das Medium Internet nutzt, um seine Wähler zu erreichen. Eine solche Aktion wie ein Bonn ist natürlich beispielhaft, nicht nur dass der Bürger die Möglichkeit hat, direkt mit dem zuständigen Politiker in Kontakt zu treten, auch die Art und Weise macht die Politik wieder interessant. In unserer Zeit ist das Internet schon fast zur wichtigsten Plattform geworden, wenn die Politik anfängt sie als Chance zu begreifen, wird vielleicht auch das Bürgerinteresse an politischen Belangen wieder steigen.

  2. Kommentar von Nadine @ versteigerung-info

    Beispielhaft :)
    Wieso gehen nicht mehr Politiker mit der Zeit? :P

  3. Kommentar von Martin

    Vielen Dank für den interessanten Artikel!

    Ich begrüße es sehr, dass die Politik sich nun auch im Internet den Fragen der Bürger stellt. Ich denke, es ist wichtig, dass die Politik diese Wege geht. Die Politik muss dorthin gehen, wo die Wähler sind. Und insbesondere junge Menschen sind heutzutage einfach am besten im Internet zu erreichen.

    Ich hoffe, dass zukünftig noch mehr Politiker in Deutschland den Online-Weg gehen. In anderen Ländern habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Medium Internet bei Politikern schon viel stärker in Fleisch und Blut übergegangen ist (Skandinavien, USA).

    Viele Grüße von
    Martin

  4. Kommentar von Jonathan

    schöne sache gefällt mir sehr. das ist ein bürgerservice. sollten noch andere politiker so machen.

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