Die Stimme des Volkes

direktkanzlerin.jpgBin gerade via SPON auf das Projekt Direkt zur Kanzlerin gestoßen. Einfaches, aber überzeugendes Konzept: Die Teilnehmer stellen auf der Plattform Fragen an Frau Merkel und können diese anschließend bewerten. Das Kanzleramt zeigte sich begeistert und erklärte sich schon nach einem Monat bereit, jede Woche die drei am höchsten bewerteten Beiträge zu beantworten. Das Projekt scheint sich zu einem Exportschlager zu entwickeln:

So klickten im ersten halben Jahr mehr als 3,5 Millionen Besucher die Webseite an. “Das ist ja keine Einbahnstraßen-Kommunikation”, sucht Caveh Valipour Zonooz nach einer Erklärung. “Wer auf die Homepage schaut, findet eine Art Themenbarometer dessen, was die Leute wirklich interessiert.” Das sei auch für die Politik eine große Chance, Stimmungen aufzunehmen.
Seine eigenen Fragen an die Kanzlerin konnte er zwischenzeitlich auch schon loswerden – live und ohne Tastatur: Die Idee der Online-Kommunikation kommt im Kanzleramt so gut an, dass die Homepage-Macher im vergangenen Monat zu einem Empfang bei Angela Merkel eingeladen waren.
Mission erfüllt? Noch lange nicht, sagt Caveh Valipour Zonooz. Als nächstes stehen 16 Webseiten für die einzelnen Bundesländer zur Gestaltung an. Und auch international stößt die Idee auf breite Resonanz: In Europa stehen Online-Portale in sieben Ländern vor dem Start, unter anderem in der Schweiz und Norwegen. Und in einigen Monaten sollen auch die US-Bürger ihre Fragen per Mail direkt ins Oval Office schicken können.

Interessant ist auch die Idee, dass die User eigene Videobotschaften einstellen können. Das wäre doch auch etwas, um den Hamburger Senatspodcast interaktiver zu gestalten. Etwa so: Alle Hamburger/Innen können Videoantworten hochladen und bewerten. Der Gewinner erhält dann eine direkte Antwort im nächsten Videocasts des Senats.

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4 Antworten auf Die Stimme des Volkes

  1. Pingback: E-Government im Web 2.0

  2. Sarah sagt:

    Super Idee!

    “Mission erfüllt? Noch lange nicht, sagt Caveh Valipour Zonooz. Als nächstes stehen 16 Webseiten für die einzelnen Bundesländer zur Gestaltung an.”

    heißt das wir bald unter http://www.direktzu.de den Ole von Beust Videoantworten schicken können?

  3. uDO sagt:

    Karfreitagsläuten im Internet

    Interessant ist auch die Idee, dass die User eigene Videobotschaften einstellen können. Das wäre doch auch etwas, um den Hamburger Senatspodcast interaktiver zu gestalten. Etwa so: Alle Hamburger/Innen können Videoantworten hochladen und bewerten. Der Gewinner erhält dann eine direkte Antwort im nächsten Videocasts des Senats.

    Gute Idee, Somed! :)

    “Die kleine Epartizipation” läßt sich bestimmt durch VideoFile “hochladen” steigern. Hamburg1video powered by Kewego zeigt, daß es geht. Mir wäre eine gefüllter Presentkorb oder Micropayment – also Project Xanadu – für den Gewinner lieber. Der “Mehrwert” der elektronischen Bürgerbeteiligung wurde schon 2001 im forum.hamburg.de angedacht.
    Werde Deine Idee mal an Skrollan weiterleiten, die antwortet schon länger mit Videobotschaften von der Basis..

    u

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