Gemeinsam arbeiten das British Council und politik-digital an einer Website , die über “gute” E-Partizipationsprojekte in Deutschland und Großbritannien informiert. Zum Launch gibt es eine Party in Berlin:
Seit geraumer Zeit basteln wir daran, jetzt ist es bald so weit: Gemeinsam mit dem British Council Deutschland haben wir eine Website vorbereitet, mit der wir gute e-Participation-Projekte in Deutschland und dem Vereinigten Königreich vorstellen wollen. Unter der Domain http://www.e-participation.net können sich Nutzer ab nächster Woche über Projekte informieren und die Datenbank durch eigene Hinweise verbessern. Grundlage der Website ist die Studie, die wir gemeinsam mit dem British Council Deutschland vor rund einem Jahr vorgestellt haben. Derzeit ist die Seite noch passwortgeschützt: wir korrigieren noch die Texte der ausschließlich englischsprachigen Website. (Quelle)
Für Menschen, die sich für das Thema interessieren oder uns schon immer einmal kennen lernen wollten, besteht die Möglichkeit, sich zu unserer Launchfeier anzumelden, die wir am Montag, 21. Mai zwischen 18 und 21 Uhr an einem schönen Ort in Berlin schmeißen werden. Da nur begrenzt Platz sein wird, bitten wir um Verständnis, wenn eventuell nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden können. Anmeldung bitte über diese Website.



Danke für die Verbreitung, Rolf! Ja, was sind “gute” Partizipationsprojekte? Unsere Definition – z.B. dass gute e-Participation-Projekte sehr öffentlich und transparent sagen müssen, was mit den Ergebnissen passiert – erfüllen nur ganz wenige der rund 150 Sites, mit denen wir in der Datenbank starten. Daher nehmen wir es lockerer: In die Datenbank aufgenommen wird alles, was aus unserer Sicht elektronische Beteiligungsverfahren fördert. Ich würde denken, dass man allerdings bei reinen Informationsangeboten ohne Beteiligungskomponente einen Strich ziehen sollte. Aber auch darüber ließe sich trefflich diskutieren …
Dafür würde ich auf jeden Fall plädieren – wenn keine Beteiligung ermöglicht wird, sollte man es auch nicht E-Partizipation nennen. Die Frage nach dem Umgang mit den Ergebnissen weist noch auf ein anderes Problem hin: Ist E-Beteiligung nur dann gegeben, wenn Regierungen, Parlamente und/ oder Verwaltungen von vornherein mit im Boot sitzen? Oder ist es auch dann schon E-Partizipation, wenn man den Entscheidern die Ergebnisse einfach vor die Tür legt? Dann gibt es auch noch Fälle, wie direktzurkanzlerin, die einfach angefangen haben, ohne lange zu fragen und erst später vom Kanzleramt unterstützt worden sind. Fragen über Fragen. Persönlich würde ich in Eurer Datenbank aber lieber wenige „gute“ als viele Waldundwiesenprojekte sehen, bei denen man dann den Beteiligungsaspekt mit der Lupe suchen muss. Wie auch immer, die Idee ist gut, ich wünsche Euch viel Erfog und freue mich schon auf die Launchparty….Rolf