Von dem beeindruckenden online Wahlkampf den Barack Obama um die Kandidatur und dann um die Präsidentschaft in den Vereinigten Staaten geführt hat, ist überall und natürlich auch hier ausführlich berichtet worden. Es scheint jedoch so zu sein, dass ePartizipation auch während der Amtszeit von Barack Obama einen hohen Stellenwert einnehmen wird.
So bereiteten die Berater des Präsidenten dessen Amtsantritt unter der Adresse change.gov vor, auf der sie nicht nur informierten sondern auch diskutieren ließen. Zentrales Element waren hier Diskussionsforen, die durch Videostatements der entsprechenden Mitarbeiter eröffnet wurden. Wie DIE ZEIT berichtet, erzeugte bereits die Auftaktrunde zum Thema Gesundheitsreform Ende November 3700 Kommentare, die an die Arbeitsgruppe des zukünftigen Gesundheitsminister Tom Daschle weitergeleitet wurden.
Die zentralen Inhalte der change.gov Seite sind jetzt mit Amtsantritt ebenfalls ins Weiße Haus gezogen. Unter whitehouse.gov soll der bisherige Kurs an Transparenz, Kommunikation und Partizipation beibehalten werden. So wird auf dem Weblog angekündigt, jeden Gesetzentwurf 5 Tage lang zur Kommentierung und Einsichtnahme online zu veröffentlichen, bevor der Präsident diesen unterschreiben wird (Notfälle sind natürlich ausgenommen).
Wir sind gespannt.



Obama schreibt jetzt schon Geschichte und ich glaube das er sehr vieles bewegen wird und die Öffentlichkeit so mit einzubeziehen finde ich sehr gut. Ich hoffe er bleibt auf seinem Kurs.
Es mag schon sein, dass er jetzt in der Anfangszeit kräftig an der Uhr dreht und einfach versucht, die USA wieder auf den richtigen Weg zu bringen, aber ich glaube auch, dass er das ein wenig zu schnell angeht. Denn ich bin der Meinung, dass er nicht nur sich selbst sondern auch die Menschen in der USA überfordert damit. Es sind so viele neue Eindrücke die auf alle dort herunterprasseln. Diese können nicht alle verarbeit werden. Das braucht Zeit und das geht nicht von heute auf morgen. Aber genau den Eindruck vermittelt Obama im Moment. Alles muss sofort gemacht werden.
Ich weiß nicht warum alle von diesem Mann so begeistert sind. Er macht natürlich sehr viel und er versucht auch die Welt und vor allem die USA zu verbessern, aber ist er sich auch im Klaren darüber was er da zu tragen hat? Ich denke, dass es sehr viele Gruppen geben wird, die mit seiner Art und Weise nicht zu Recht kommen und diese werden sich das nicht gefallen lassen. Darum glaube ich, dass er schon in großer Gefahr ist und darum sollte er es auch einschränken mit den Leuten so viel Kontakt zu haben.