Von Rolf Lührs, 2. März 2008, 19:08 Uhr

Axel Gedaschko, Hamburgs Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, wurde am Donnerstag (28.2) in London mit dem ePolitician Award für die DEMOS-Diskurse zum Domplatz und zur Living Bridge ausgezeichnet. Der Preis wurde vom International Centre for Local eDemocracy (ICELE)  auf dem International eParticipation Symposium vergeben. Senator Gedaschko nahm den Preis persönlich entgegen und sieht sich in seinem Engagement für E-Partizipation bestätigt. “Wir werden jetzt unsere Erfahrungen mit dem Bürgerdialog per Internet auswerten und im Herbst einen internationalen Kongress organisieren, um den optimalen Mix von Internet-Diskussionen und Live-Veranstaltungen bei Stadtentwicklungsprojekten zu entwickeln. Damit wollen wir den Dialog per Internet zu einem festen Mittel der Bürgerbeteiligung gerade bei der Stadtentwicklung machen”, sagte Gedaschko nach der Preisverleihung.

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Mit dem Domplatz und der Living Bridge hatte Axel Gedaschko zentrale und umstrittene Stadtplanungsprojekte öffentlich zur Diskussion gestellt. Beide Bürger-Dialoge wurden von der TuTech mit dem DEMOS-Verfahren realisiert.

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Bisher 3 Kommentare zum Artikel

  1. Kommentar von Udo

    Herzlichen Glückwunsch an das Team des DEMOS “Orakel” !

    Habe die Online-Projekte Neugestaltung Domplatz und Living Bridge, die ja auch von den Medien unübersehbar zum Hype erhoben wurden, auf dem Interface verfolgt, und denke beim Blick auf den Gewinner des ePolitician Award , daß auch die e-partizipierenden BürgerInnen mehr oder minder in der Planungsphase “mitgespielt” haben [ männlich mit Hochschulabschluß], um breitband [tele-plebizit] auf unser aller Meinungsbildungsprozeß einzuwirken. Ob der eingebrachte Bürgerwille von Teilnehmer und Bedenkenträger dann auch in der Verwirklichung - in der Realität - wiederzufinden ist, oder doch nur der fertige Masterplan aus der Schublade gezogen wird, bleibt ein über alle Phasen zu beobachtendes Untersuchungsfeld.

    Die Frage des International eParticiption Symposium, “Are Community Kitties the cat’s pyjamas or a dog’s breakfast?”, stellt sich wohl für alle Teilnehmer von neuzeitlichen Online Debatten in Neuen Medien.

    In Hamburg wird zwar über Domplatzgestaltung und das Brücken_hausen der Zukunft bürgernah online diskutiert, komischerweise fallen andere Orte [Schanzenpark, BismarckBad, Volkspark Altona…] die eigentlich solcher eParticipation-Verfahren bedürfen, aus der Mit[be]stimmung heraus; während wirkliche Protagonisten der ePartizipation, wie Abgeordetenwatch Hamburg, die Finanzierung fehlt.

    Na. DEMOS wird bestimmt wie das Orakel von Delphi zur Blütezeit und kulturellen Entwicklung beitragen,
    und unsere Interaktiven Kommunikation im Digitalen Zeit zum Allraunen führen. Die Vermittlung/Übersetzung zwischen Unten und Oben wird sicher heute die selben Probleme, wie in der griechischen Antike aufweisen.

    Ob die ePartizipation verboten wäre, wenn sie etwas verändern würde, bleibt auf jeden Fall eine spannende Frage für Menschen, die mit ihrer Teilnahme und Teilhabe auch bewirken wollen. Manchmal sind es ja nur Bäume [Lebenist Atem], die es zu retten gilt. - E-Partizipation sollte wie Blogging [3x täglich] auch wirksames Mittel sein, wenngleich mir der Bürgerdialog “Living Bridge” zeigt, daß hier eine Vernunftskommission wohl noch mal zur Supervision -. bei Simulation eines Orkans der Stärke 5 - das Leben auf der Wohn-/Eventbrücke durchgespielen sollte. 2015.

    Na. Die Verleihung des eParticipation Award verbessert sicherlich das Ranking im eparticipation Index der UN, das in einem vorangegangenen Artikel mit “Donröschenschlaf” getagged wurde…

    Die Hamburger BürgerInnen bleiben , wie vorausgesagt,
    “ein Prüfstein auf dem langen Weg der Bürgerbeteiligung im Internet”.

    Sicherlich wird man in solchen epartizipartions-Gebilden im Internet bei der Mühe des Lesens und Schreibens wirklich interessierte Bürger, Fachleute und Verkäufer treffen. ..

    .

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