Von Rolf Lührs, 10. Oktober 2006, 14:48 Uhr

Logo Familiendiskurs HamburgFamilienfreundlichkeit ist für deutsche Großstädte ein wichtiges Thema – nicht erst seit Ursula von der Leyen deutsche Familienministerin ist. Großstädte müssen sich, so sie welche bleiben wollen, dem demografischen Negativtrend Westeuropas entgegen stellen. Eine familienfreundliche Politik könnte insbesondere junge Familien davon abhalten, ins städtische Umland zu ziehen, neue Familien anlocken und dazu beitragen, die Geburtenrate der derzeitigen Bewohner zu erhöhen.
Aber was bedeutet Familienfreundlichkeit im konkreten Fall? Wie schätzen die in der jeweiligen Stadt lebenden Familien die Situation ein? Was ist gut, was lässt sich verbessern und welche Missstände sollten dringend behoben werden?

Um diese und ähnliche Fragen zu beantworten, hat Hamburg im November 2005 Hamburg unter dem Motto „Familienfreundlicher Wohnort Hamburg“ eine moderierte Internetdiskussion gestartet.

An der Diskussion haben sich 479 Teilnehmer/innen beteiligt und knapp 10.000 Bürger/innen haben die Internetseiten unter www.familienleben-hamburg.de besucht. Die Ergebnisse der Diskussion wurden zum Leitfaden Familienfreundlicher Wohnort Hamburg zusammengefasst, der auf der Abschlussveranstaltung am 11. April 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Anschließend wurden die Ergebnisse im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Hinnerk Fock (Bezirksamtsleiter Altona); Staatsrätin Dr. Herlind Gundelach (BSU); Dr. Vera Birtsch (BSF) und Dr. Andreas Borchers (IES Hannover) erörtert und bewertet

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