Dass social network sites wie myspace, xing, oder linkedIn auch als Plattformen für (globale) politische Kampagnen dienen können, wurde oft vermutet. Facebook, die inzwischen größte und dynamischste Netzwerkseite, hat jetzt den Beweis geliefert. Vor 12 Tagen hat der kanadische Student Alex Bookbinder die Gruppe “Support the Monks’ protest in Burma” gegründet, der bis jetzt (1.10; 9:41) mehr als 217.000 Mitglieder beigetreten sind.
“The social networking page has become a newswire on happenings in the governing junta’s violent crackdown, a mouthpiece for nearly 200 discussion topics and a planning space for demonstrations from Vancouver to Hong Kong”, heißt es dazu im “Toronto Star“.
Parallel dazu fährt die Netzgemeinde alles auf, was die öffentliche Wahrnehmung des Protestes erhöhen kann: Kampagnenseite, Flickr-Gruppe und Wiki. Blogger und Webseitenbesitzer planen als Zeichen des Protestes am 4. Oktober eine Grafik (“Free Burma”) zu veröffentlich und ansonsten zu schweigen. Für den 6. Oktober sind weltweit Demonstrationen in allen größeren Städten geplant.



Ich mache es mal kurz. Überall.
Das mag aussehen wie fishing for clicks.
Clicks die ich wahrlich nicht benötige.
Beschränkt es nicht auf den 4.10.07.
Macht’s wie ich. Wenn ihr wollt.
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