Seit gestern können die Freiburger im Internet über den städtischen Haushalt 2009/2010 diskutieren. Nach Hamburger Vorbild haben wir DEMOS dazu mit einem Haushaltsrechner ausgestattet, auf dem jeder Teilnehmer seinen eigenen Haushalt entwerfen kann.
Am Vormittag des zweiten Tag des sind bereits 100 Haushalte aufgestellt worden. Die Auswertung zeigt, dass sich die Freiburger bisher vor allem ein stärkeres finanzielles Engagement der Stadt in den Bereichen Schulische Betreuungsangebote (129%), Öffentlicher Nahverkehr (119%), Schulträgeraufgaben (112%), und Kindertageseinrichtungen (110%) wünschen. Kräftig gespart wurde dagegen bei Wirtschaft und Tourismus (68%) sowie bei der Kulturpflege (75%), Theatern (76%) und Musik (77%). Die vollständige Auswertung finden Sie hier.
Neben der Online-Beteilgung führt Freiburg auch eine repräsentative Befragung durch. Eine wichtige Rolle spielt außerdem das so genannte Gender-Budgeting eine wichtige Rolle, also die Frage, wie sich die verschiedenen Haushaltsposten auf Männer und Frauen auswirken.
Die Ergebnisse der Online-Beteiligung sowie der repräsentativen Befragung werden auf Veranstaltungen vorgestellt und weiter diskutiert.




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