Bereites am ersten Tag der Internetdiskussion wird deutlich, dass die Living Bridge polarisiert. Viele gute Argumente sprechen für die Realisierung des Projekts – und viele dagegen.

Hier eine Kostprobe:
Pro:
- Mit der Living Bridge könnte Hamburg eine städtebaulichen Maßstab in europäischer Dimension setzen und sollte diese Chance unbedingt nutzen.
- eine architektonische perle. die stadt bekommt eine weiter elbüberquerung und gibt dafür das grundstück. die brücke sollte so wie von herrn Teherani entworfen gebaut werden!
- Eine Brücke zum Wohnen, Arbeiten und Flanieren kann die Elbestadtlandschaft aufwerten.
Contra:
- die Norderelbe als fließenden Strom mit einem klobigen Bauwerk zu verunstalten, wäre ein irreversibler Fehler
- Diese massive Brücke schneidet wichtige Blickbeziehungen in den neuentstehenden Stadtteilen ab und besetzt die Elbe mit einer riesigen Baumasse.
- Sowohl der Ort als auch der Bautyp und die zu erwartende Architektur sind stark in Frage zu stellen
Darüber hinaus gibt es aber auch viele Beiträge, die sich für die Living Bridge ausprechen, sich allerdings eine andere Architektur oder einen anderen Standort wünschen. Insgesamt eine hoch spannende Diskussion



Pingback: api.metasynapse.de / [teleplebiszit] Bürgerdialog - Bürger! Wollt Ihr in Zukunft auf Brücken wohnen?
Habe mich angemeldet und finde die Argumente sehr interessant bis amüsant.
Um sich ein Bild zu machen, liegt aber meiner Meinung nach noch nicht genug Information transparent online vor. Die Brücke ist ja nicht ganz geschenkt.
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Prima wäre es; wenn BürgerIn in Zukunft solche Planungsmodelle auch mittels einer kostenlosen freien 3D-Engine [z: B. Quake 3] besuchen könnte, um dort mal im virtuellen Raum [map] herumzulaufen…
U
aquaeduct – viaduct – homoduct ?
Born to Bridge
Danke an das Mediation Team! Die Zusammenfassung 16.11.2007; (10:30) ist wirklich lesenswert und zeigt sehr gut BürgerIn als “Held des Dialoges”.
” herausragendes Bauwerk zu “schenken”, zum anderen gibt es aber auch Bedenken. ” [Zusammenfassung 16.11.2007]
“auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde [Kirche] bauen” scheint sich 2007 im Angesicht der Wohn-/EventParkplatz/Durchfahrts-Brücke zur “Renaissance der Pfahlbauten” zu wandeln.
Mal abgesehen von der Form der Brücke, die nun wirklich nur an einen Speer erinnert, der spitz in beide Richtungen zeigt, ist dieses Projekt sicherlich in Chinesischen Metropolen gefragt, wo das Leben auf verschiedenen Decks [schon] stattfindet.
Mir scheint es im Moment so, als ob die “Lebende Brücke” als Passage ins Olympische Dorf führen soll – für alle Menschen, die nicht mit der Aida zum Olymp vorfahren können.
Eine amtliche Klimaanalyse [als Simulation] auf die nächsten 20 Jahre habe ich bei dem Informationsmaterial leider noch nicht gefunden. Das Luftmeßamt Hamburg könnte sicherlich auch eine Prognose für den Verkehrsknotenpunkt Life on Bridge errechnen/simulieren.
Ich denke, man sollte Hamburg Waterkant bzw. Watergate bei Schönwetterkapitän-Ansicht nicht so tun, als könnte uns im Klimawandel nicht auch ein Tropen-Sturm ereilen. -
Rom wurde auf jeden Fall nicht auf ein Viaduct über den Tiber gebaut / gefründet und ich frage ob bei dieser Form des Wohnens über dem Wasser bzw dem KraftFahrzeugtunnel nicht ein bischen “Homeland” – Heimaterde [Patria] verloren geht.
U
Liebes DEMOS MediationsTeam !
Unter “Pfahlbau” wären mehr Siedlungs-Beispiele aus Vergangenheit und Gegenwart zu finden gewesen.
Hamburg ist reif für Elbinsel – ankommen 2008 !
u
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