Von Rolf Lührs, 12. Dezember 2007, 17:45 Uhr

gedaschko

Seit knapp vier Wochen können sich die Hamburger an den Planungen zu einer Wohnbrücke über die Norderelbe beteiligen. Die Diskussion verlief bisher sehr kontrovers. Strittig ist nicht nur der Entwurf des Hamburger Architekten Hadi Teherani sondern auch, ob Hamburg derartige “Leuchtturmprojekte” überhaupt benötigt, wie sich die Brücke ins Stadtbild integriert und welche Auswirkungen auf Verkehr, Arbeitsplätze und bestehende Blickbeziehungen zu erwarten sind. Die Ergebnisse wurden in Wikis zusammen gefasst, die von den Teilnehmer/innen weiterentwickelt werden können.

Auch verschiedene Experten haben in einer Reihe von Live-Diskussionen ganz unterschiedliche Positionen vertreten. Während Hadi Teherani selbst seinen Entwurf erwartungsgemäß verteidigt und Oberbaudirektor Jörn Walter die positiven Aspekte der Brücke betont hat, äußerten sich Jürgen Bruns-Berentelg (HafenCity GmbH) und Konstantin Kleffel (Architektenkammer Hamburg) überwiegend kritisch.

Kurz vor Ende der zweiten Diskussionsphase stellt sich am Donnerstag (13.12.) von 19:30 bis 21:00 der Hamburger Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Axel Gedaschko, der Diskussion.

Am 14.12. endet die zweite Phase. Für den 11.2.2008 ist dann eine Bürgerveranstaltung geplant, mit der die letzte Phase der Online-Diskussion eingeläutet wird.

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