Seit gestern können die Bürger im City and County San Francisco mit ihrer Verwaltung über Twitter kommunizieren. Wer SF311 folgt, kann Fragen und Hinweise twittern und erhält auch eine Antwort. Das SF311 Customer Service Center ist durchgehend geöffnet.
Elf Stunden nach dem Start hat SF311 bereits über 1000 „follower“ und 25 Fragen öffentlich beantwortet. Die meisten Anfragen dürften aber per „direct message“ eingehen und auch auf diesem Wege beantwortet werden.
Dies ist ein wirklich schönes Beispiel für den Einsatz von Web2.0 im öffentlichen Bereich. Nach dem sich Deutschland aus den USA bereits die einheitliche Behördennummer 115 abgeschaut hat und sie derzeit mit großem Erfolg erprobt, wäre ein öffentlicher Twitter-Account der nächste Schritt, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt. In Hamburg beispielsweise steht mit dem telefonischen Hamburg-Service die Infrastruktur dafür schon bereit.




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Ich bin mir nicht so sicher, ob das nicht ein wenig zu “modern” für die deutsche Verwaltung ist.
Bis sich nicht auch “jüngere”, technikoffene Beamte in der Führungsetage der Verwaltung durchsetzen, sehe ich Schwarz, was die Einbindung neuer Technologien angeht. Viele wissen noch nicht einmal, was ein DSL Provider ist, obwohl die meisten einen bezahlen…