Selbstbezügliche E-Partizipation oder: Facebook gibt nach

moveon

Dass Social Networking Plattformen wie Facebook auch als Zentrum für Kampagnen genutzt werden, die sich gegen Regierungen oder Unternehmen richten können, hatten wir schon thematisiert.

Nach dem Facebook mit seinem umstrittenen Marketingtool “Beacon” nach Ansicht vieler Nutzer deren Privatsphäre verletzte, ist es jetzt selbst zum Ziel einer Facebook-Kampagne geworden – und gibt jetzt nach. Spon:

Das Vermarktungsprogramm Beacon des Web-Unternehmens Facebook hat die Nutzer auf die Barrikaden gebracht: Facebook wollte deren Web- und Kaufverhalten beobachten und werblich vermarkten. Jetzt will Facebook das nur noch tun, wenn der Beobachtete sein Einverständnis gibt. (…) Damit stellt Facebook von einer so genannten Opt-out auf eine Opt-in-Lösung um. Bisher gab es nur die Möglichkeit, Facebook die Datenweitergabe mit Hilfe einer – gut verborgenen – Verweigerungs-Funktion zu untersagen. Jetzt sollen die Nutzer vor der Datenweitergabe explizit gefragt werden.

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