Newthinking communications hat die „Präsenz von Parteien, Jugendorganisationen sowie Spitzenpolitikern der Parteien und Jugendorganisationen in den in Deutschland relevantesten Social Networks (StudiVZ, XING, Myspace, Facebook) sowie auf YouTube und Twitter“ untersucht.
Die zentralen Ergebnisse waren eher ernüchternd:
- Deutsche Politiker sind im Web2.0 kaum präsent. „Sie bloggen nicht, sind nicht auf MySpace, StudiVZ, XING, Facebook oder YouTube zu finden. Oder anders gesagt: Es wird nicht einmal experimentiert.“
- Auch Parteien sind noch fast unsichtbar.
- Youtube spielt als einziger Service eine Rolle
- Das was an Aktivität vorhanden ist scheint keiner kohärenten Strategie zu folgen.
Die Kurz-Studie findet sich hier:
http://tinyurl.com/6hnupt
Zumindest im Hinblick auf den Wahlkampf 2009 versuchten die Verantwortlichen der FDP auf dem Social Web Breakfast am 18.6. in Berlin einen anderen Eindruck zu vermitteln. Es wird spannend sein zu beobachten, ob die Wahl 2009 tatsächlich als Katalysator für Internetnutzung durch Politiker und Parteien, aber auch Bürger wirken wird.


