Twitter und die eigene Marke

Für ein Unternehmen oder auch professionell im Netz aktive Einzelpersonen ist es heute sehr wichtig das Auftauchen ihrer eigenen Marken, bzw. ihres Namens im Auge zu behalten. Dazu gehört ganz klar das Tracking von Suchmaschinenergebnisse (Google-Alerts) und der Blogosphäre (zum Beispiel mit Technorati). In den letzten Monaten ist mit Twitter ein neuer Service gewachsen, der eine ähnliche Aufmerksamkeit verlangt.

Der Microblogging Service Twitter ist momentan eines der heißesten Themen des Netzes und auch wir haben bereits darüber geschrieben (in dem Artikel ist auch eine genauere Erklärung von Twitter zu finden). Twitter bewegt sich in seiner Nutzung irgendwo zwischen Blogs und einem instant messaging service und genau daraus ergibt sich für Unternehmen eine interessante Option. Da die Einträge in Twitter zum allergrößten Teil öffentlich sind (wie bei Blogs), ist es möglich, diese nach Begriffen zu scannen und gegebenenfalls auf Einträge von Nutzern zu antworten.


Ein Beispiel: Ein Softwarehersteller behält die Tweets, also die Einträge der Nutzer bei Twitter, zu seinen Produkten im Auge. Zum einem wird ihm klar, was eine bestimmte Netzelite, denn genau das sind die Twitternutzer momentan noch, über seine Produkte denkt. Zum anderen kann er auf negative Kommentare oder Beschwerden reagieren und sogar präventiv Support leisten. Das geschieht einfach über die Antwortmöglichkeit von Twitter selbst. Das Ganze passiert, wenn gewünscht, auch noch in der Twitter-Öffentlichkeit.

Eine solche Beobachtung der Vorgänge rund um die eigene und die Marken der Konkurrenz und einen Austausch mit seinen Kunden einzugehen braucht zwei Dinge. Zum einen die technische Lösung der permanenten Beobachtung: Hierfür gibt es Tools, wie Tweetscan, mit denen man leicht bestimmte Keywords auf Twitter verfolgen kann. Zum anderen muss die Bereitschaft zur direkten Auseinandersetzung mit Kunden vorhanden sein, und die Bereitschaft, diese auch beständig zu führen. Der zweite Teil ist deutlich schwieriger umzusetzen, aber in einer Welt, in der Marken erst durch Kommunikation zu dem werden, was sie sind, erscheinen diese Anstrengungen zwingend notwendig.

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