Der Branchenverband BITKOM hat einen Leitfaden zum Thema Web 2.0 in der öffentlichen Verwaltung herausgegeben
BITKOM ist der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. Mit dem aktuellen Leitfaden sollen die vielfältigen Möglichkeiten von Web-2.0-Anwendungen für die öffentliche Verwaltung dargestellt werden.
Bei der Vorstellung des Leitfadens wies der BITKOM-Präsident Professor August-Wilhelm Scheer darauf hin, dass die Informationen überwiegend in eine Richtung, von der Verwaltung an den Bürger laufen. Der Rückkanal wird derzeit kaum genutzt bzw. existiert noch gar nicht. Laut Scheer fehlt an Interaktivität zwischen Verwaltung und Bürgern. Die überwiegende Anzahl der öffentlichen Stellen ist noch nicht im Web 2.0 angekommen.
Die Auswertung der neusten Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat hat ergeben, dass lediglich 17,1 Prozent der Deutschen 2007 Formulare via Internet ausgefüllte und an öffentliche Stellen geschickt haben. Nur jeder Vierte (26,1 Prozent) hat amtliche Formulare aus dem Internet heruntergeladen. Immerhin vier von zehn Deutschen (39,1 Prozent) haben nach Informationen auf den Web-Seiten öffentlicher Stellen gesucht.
Einige Beispiele für erfolgreiche Projekte werden in dem Leitfaden vorgestellt, u.a. auch der Hamburger Bürgerhaushalt.
Leitfaden „Web 2.0 für die öffentliche Verwaltung – Grundzüge, Chancen, Beispiele und Handlungsvorschläge“


