Wiki Policing Act 2008

Unter dem Titel “Police Act Review – Building for a modern Police” können Neuseelands Bürger an einem neuen Gesetzentwurf zur Regelung der Polizeiarbeit mitarbeiten. Dazu können bestehende Entwürfe entweder in einem Wiki überarbeitet oder eigene Entwürfe hoch geladen werden.

An official Bill is currently being written-up by parliamentary drafters, but in parallel there’s an opportunity for others to suggest how a new Policing Act might look by contributing to a wiki Act. It’ll be kept open until 1 November 2007, when the results can be fed back into the official law-making process.

Creating this online environment is a continuation of the open process used throughout the Police Act Review. It’s all about encouraging a national conversation on policing.

The new Act will need to cover a wide range of topics, from high-level governance to day-to-day administration. To help get people started, we’ve included some headings and a few example ideas.

But don’t feel constrained. For instance, if you’d prefer to work offline and upload a complete Act for others to comment on, by all means add it beneath the one we’ve started (there’s a space provided under the “Alternative versions” heading).

Sehr interessanter Ansatz, auch für unser LexiPation-Projekt, das sich ebenfalls mit dem Thema Bürgerbeteiligung im Gesetzgebungsprozess beschäftigt. (via)

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5 Antworten auf Wiki Policing Act 2008

  1. Udo sagt:

    Möge dieses gute Beispiel von der Insel auch unseren “Freund und Helfer” von Peter 16 und Peter 42 erreichen, und auf die Zukunft einstimmen.

    Mit Google Sprachtools kann man sich einigermaßen reinlesen.
    Schön, daß hier auch Jugendliche zur Partizpation aufgefordert sind, und nicht nur Dadagreise der letzten GeneRation gefragt sind. Ich denke, daß durch die elektronische Kommunikation, Links und XML die hierarchische Ordnung des Aussitzens ausser Kraft gesetzt wird, und nur noch der gute Aufsatz – ohne Ansehen der Person – im Netz zählt.

    —–
    off topic

    Dem DEMOS Delphi Online Orakel und seinen Partizipanten möchte ich wünschen, daß es nicht schon in jungem Alter ein Mißbrauchsopfer der herrschenden Politikerkaste wird. Bei “Living Bridge” [2012] kommen mir Zweifel, ob hier E-partizipation in Unkenntnis des ganzen [Bebauungsplans]Plans [in Raum und Zeit] nicht nur benutzt wird…
    Die Einwohner des Schanzenviertels müssen sich schon länger mit der Umwandlung ihres Stadtteils zur “Vorschule des Kiez” beschäftigen. Ein paar Inspirationen lassen sich bestimmt auch bei “Subkultur statt HauteCouture” aufschnappen und auf die geplante “Event-Brücke” anwenden. – Der Gegenspieler des Volksentscheides, und damit jeder E-Partizipation dürfte inzwischen bekannt sein.

  2. Rolf Lührs sagt:

    Hallo Udo,
    in einer unübersichtlichen Welt geben einfache Gleichungen scheinbar Orientierung. Senat gegen verbindlichen Volksentscheid = Senat gegen jede Form von Partizipation = E-Partizipation nur Missbrauch. In den etwa sieben Jahren, die ich in dieser Stadt und sonst wo in Sachen E-Partizipation unterwegs bin, habe ich immer wieder gelernt, dass solche Gleichungen nicht aufgehen. „Der Senat“, „die Verwaltung“, „die Bürger“ erweisen sich bei näherer Betrachtung als ziemlich vielschichtige Systeme, die weder mit einer Stimme sprechen noch der gleichen Meinung sind. In dieser Vielschichtigkeit gibt es viele Lücken und Nischen, in denen Partizipation möglich ist. Die Angst vor Missbrauch scheint dabei auf allen Seiten groß und der stärkste Feind innovativer Partizipationsprojekte zu sein.

    Zum konkreten Fall: Die Idee Hamburgs Brücken zu beleben ist in der ersten DEMOS Diskussion von Bürgern entwickelt worden. Jahre später präsentieren einer der renommiertesten Hamburger Architekten und einer der wichtigsten Hamburger Investoren gemeinsam ihren Entwurf der Living Bridge – und Hamburg stellt diesen Entwurf öffentlich zur (Online-) Diskussion. Das ist aus meiner Sicht auf jeden Fall ein großer Schritt in Richtung Demokratisierung der Stadtplanung.

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