Eine repräsentative Umfrage des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. BITKOM zeigt einen deutlichen Bedarf, das Angebot von Ämtern und Behörden im Internet zu verbessern.
So ergab die Umfrage ein großes Interesse an elektronischen Bürgerdiensten bei allen Altersgruppen. In der Realität, so betont BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, mangele es den bisherigen Angeboten jedoch an Interaktivität: „Die Internetseiten der staatlichen Stellen verfügen bisher kaum über einen Rückkanal. Das Internet ist aber keine Einbahnstraße, sondern ein interaktives Medium, das auch so eingesetzt werden sollte.“
Dabei ist der Wunsch nach elektronischer Interaktion groß: So möchten laut der BITKOM Studie knapp 56 Prozent aller Deutschen per E-Mail mit Behörden und Ämtern in Kontakt treten, auch Live-Chats zur Klärung von Fragen werden von 39 Prozent befürwortet.
Twitter und Facebook
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Ich denke nicht, dass das Ergebnis dieser Studie überrascht. Weiterhin denke ich, dass es kein Geheimnis ist, dass die Beamten in den Behörden keine oder wenig Zeit für eine solche Bearbeitung haben. Bei einem Anruf sind sie belegt, beschäftigt und nicht erreichbar. Bei der Abarbeitung über den E-Mail Kanal stauen sich die Anfragen auf könnten schnell eine Zahl erreichen, die nicht “mal schnell neben der normalen Arbeit” abgearbeitet werden kann.
Allerdings gibt es aus meiner Sicht auch positives zuberichten. So funktioniert doch beispielsweise das Einreichen der Steuern via Elster problemlos. Mit meinem Finanzamt kann ich ebenfalls problemlos per E-Mail kommunizieren – sogar direkt mit dem für mich zuständigen Sachbearbeiter!
Ich denke, hier wird hart gearbeitet. Sicherlich sind sich die politschen Stellen um den Mangelzustand bewusst und sind bemüht hier aufzuholen. Allerdings braucht das, wie so immer bei Neueinführeungen Zeit! Die Beamten müssen in die Software (CRM) eingewiesen und geschult werden. Dieses System muss zunächst auch erst einmal installiert werden…
Dass da ahrt gearbeitet wird, denke ich auch. Ich hoffe aber, dass da noch viel passiert.